Mittwoch, 31. Oktober 2012
Montag, 8. Oktober 2012
Antofagasta - La Serena - Valparaiso - Santiago

In La Serena ist es wieder richtig gemütlich und familiär. Neben der wunderbaren Stadt auf dem Berg ist es im El Arbol like Home away from Home, und Juanita - die Seele des Hauses - macht jeden Aufenthalt perfekt.
Wir treffen auch hier fast ausschliesslich deutschsprachige Gäste. Thorsten, Übersetzer aus Hamburg, ist mit seiner Kawasaki auf Weltumrundung und Astronom Christoph schreibt an seiner Doktorarbeit in La Silla und Paranal .| Pelikane und Seelöwen |
Die Sternwarte empfiehlt ein tolles Programm: Stellarium, total interessant!
Ein kleiner Ausflug nach Coquimbo mit dem Bus und schon sind vier Tage wieder um.
Susana aus dem El Arbol empfiehlt uns ein Hostel in Valparaíso, reserviert das Zimmer und bestellt das Taxi, das uns dort am Busbahnhof abholen soll.
Wir residieren auf einem der 45 Hügel in dem quietschgelben Haus, mit einem spektakulären Blick auf die Bucht, die Stadt und den Hafen. Dort werden Tag und Nacht Container verladen, die uns wieder an zu Hause erinnern: Hamburg Süd! Lissette und ihr australischer Ehemann Martin betreiben das B&B mit Herz und Verstand. Es bleibt Zeit für einen kleinen Kochkurs mit Boris. Chilenische Küche: Fisch in einer Zitronen-Öl Salsa, Empanadas und Pastel de choclo. Sehr lecker alles. Pisco Sour darf natürlich nicht fehlen - auch dieser selbst gemixt. Stephanie aus Paris und ich hatten mit unserem Koch sehr viel Spaß und einen Guten Appetit!
Nur 100km entfernt liegt Santiago. Es ist kühl und sehr regnerisch dieser Tage. Heute verbringen wir lesend im Goethe-Institut, und ich schreibe noch schnell auf einer deutschen Tastatur am Blog. ;o)
Morgen kommt Arturo und bringt uns unser Gepäck, der Gute. Seit Anfang September bewahrt er unsere Habe bei sich auf. Morgen Abend werden wir den Nachtbus zurück nach Puerto Montt nehmen.
Dort wird ANICO wieder fit gemacht für die Weiterreise.

Donnerstag, 27. September 2012
Salta - San Carlos - Molinos - Salta
Am Montag haben wir ein Auto gemietet, um die Gegend um Salta zu erkunden.
Wir nehmen die National 68 gen Sueden, vorbei am grossen Stausee Lago Embalse Cabra Corral. Am Hang stehen vereinzelt Villen und im Wasser schwimmt auch mal ein Segelboot an einer Boje.
Unter einer Bruecke, wegen des Schattens und um dem Staub der Strassen zu entgehen, nehmen wir ein zweites Fruehstueck ein.
In Cafayate, die Region ist bekannt fuer prämierte Weißweine aus der Torrontés Riojano-Traube, wollen wir dann richtig essen. Leider machen die Restaurants gerade zu. Wir trinken in einem Eisladen noch einen Cortado und nehmen ein Eis gegen den Hunger mit.
Am Abend erreichen wir San Carlos. Rund um den quadatischen Marktplatz geht die asphaltierte Strasse in Sand ueber. Wir fahren langsam ein paar Wege ab, um ein Nachtquartier zu finden. Eine Hospedaje am Weg sieht schlimm aus und wir fahren erstmal weiter. In der vorletzten Ecke des Dorfes sehen wir ein Schild und treffen ins Schwarze. Ein sehr gepflegtes Hostal, von aussen kaum als solches erkennbar, befindet sich hier, im Casa de los Vientos ist noch ein Zimmer frei.
In der ganzen Region sind die Haeuser aus Lehmziegeln, gemischt mit Stroh, gebaut. Es regnet wenig, aber wenn es mal richtig nass wird, schwimmen auch die Bauten davon. Deshalb ist stetig Bedarf an Erhaltung, Reparatur und Erneuerung vorhanden. Diese Bauweise ist sehr gesund und wir geniessen den Comfort. Am Tag darauf geht es weiter Richtung Molinos. Wir machen einen Abstecher auf das Weingut Hess. Auf dem Weg dorthin platzt ein Reifen des gemieteten Chevrolets. Mitten in the middle of nowhere. Um uns herum lauter Kandelaberkakteen. Sie bluehen einmal nach 40 Jahren und dann nie wieder. In der Region werden die Kakteen oft zu Moebeln verarbeitet. Der Skipper kann auch gut mit Autos und behebt den Schaden in knapp 15 Minuten. Dem Weg ins Weingut steht also nichts mehr im Wege. Der Schweizer Donald Hess hat nicht nur ein teures, aber wohlschmeckends Mahl bereit, sondern auch ein Museum aus Licht des Kuenstlers James Turrell. Was das alles mit dem Wein zu tun hat? Wohl rein gar nichts! Aber der Weingutbesitzer hat es mit der Kunst. Und die will er dem Kunden nahe bringen. Wir hatten dies nicht erwartet, aber es war ein einmaliges Erlebnis.
Wir nehmen die National 68 gen Sueden, vorbei am grossen Stausee Lago Embalse Cabra Corral. Am Hang stehen vereinzelt Villen und im Wasser schwimmt auch mal ein Segelboot an einer Boje.
Unter einer Bruecke, wegen des Schattens und um dem Staub der Strassen zu entgehen, nehmen wir ein zweites Fruehstueck ein.
In Cafayate, die Region ist bekannt fuer prämierte Weißweine aus der Torrontés Riojano-Traube, wollen wir dann richtig essen. Leider machen die Restaurants gerade zu. Wir trinken in einem Eisladen noch einen Cortado und nehmen ein Eis gegen den Hunger mit.
Am Abend erreichen wir San Carlos. Rund um den quadatischen Marktplatz geht die asphaltierte Strasse in Sand ueber. Wir fahren langsam ein paar Wege ab, um ein Nachtquartier zu finden. Eine Hospedaje am Weg sieht schlimm aus und wir fahren erstmal weiter. In der vorletzten Ecke des Dorfes sehen wir ein Schild und treffen ins Schwarze. Ein sehr gepflegtes Hostal, von aussen kaum als solches erkennbar, befindet sich hier, im Casa de los Vientos ist noch ein Zimmer frei.
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