Sonntag, 25. Oktober 2015

Au revoir Nouméa

Es wird wieder Zeit die Segel zu hissen, den Wind einzufangen und über das blaue Wasser zu gleiten, sagt der Skipper.
Neuer Plan: Australien!
Mit der Port2Port Down Under Rally geht es von Nouméa nach Newcastle, nördlich von Sydney.
Morgen wollen wir ausklarieren und müssen zum Zoll, zur Einwanderungsbehörde und zum Hafenmeister. 

Wir werden das gute Essen hier sehr bald vermissen, befürchte ich.  Baguette & Co, echt französisch, gibt es zwar auch im Supermarkt, aber im La Vieille France duftet es aus der Backstube und die Eclaires, Apfeltartes und Küchelchen sind einfach lecker.
 
Und diese beiden Lokalitäten haben uns auch gut gefallen:

Au p´tit café 
Jede Woche eine andere kleine feine Auswahl an Köslichkeiten.






La Chaumière
Kleine Karte mit ausgesuchten Vor- Haupt- und Nachspeisen.




Au Revoir Nouméa




Sonntag, 4. Oktober 2015

Ile des Pins

Anleger P&O Cruises

Der erste Morgen auf der Ile des Pins in der Baie de Kuto. Unser Boot liegt noch ganz schön im Schwell des Ozeans, aber der Wind wird drehen und der Schwell wird weniger werden.
Doch dann tanzt Anico erneut wild hin und her. Was ist denn da los?
Unbemerkt ist ein Ozeandampfer vor der Bucht vor Anker gegangen und hat angefangen die Kreuzfahrer auszubooten. Vier Beiboote fahren ständig im Kreis und spucken die Touristen an Land.


Ankerplatz in der Baie de Kuto
Am Anleger, extra für die P&O Cruising Ships
installiert, tanzen Kanaken rhythmisch im Baströckchen.  Bei jeder Fuhre Touristen!
In der kleinen Bibliothek in Vao haben wir Geschichtsbücher gewälzt und keinerlei Outfits dergleichen gefunden. Nur die Männer verhüllten ihren Penis mit einem langen Rohr oder wickelten ihn in Blätter.
Die Menschen hier lebten nackt und frei, bis die Missionare und Nonnen ihnen peu à peu Kleidung verpassten.
Allerdings soll der Kreuzfahrer sich ja in der Südsee fühlen, und die verbindet man wohl immer mit einem Baströckchen.
La Plage de Kuto

Der Strand von Kuto hat extrem feinen Sand.
Fast könnte man sagen Staub. Das Wasser ist bei Sonne herrlich südseeblau und in der Bucht leben viele Schildkröten, die immer wieder ihren großen Kopf zum Luft holen aus dem Wasser stecken.

Hier gibt es auch Dugongs, die das reichliche Seegras mögen.
Ganz schöner Verkehr. Neben dem Kreuzfahrtschiff kommt auch die Fähre aus Nouméa zweimal in der Woche.


Bougainville und Kokospalmen im Resort am Strand von Kuto.



Bis zu 26 Segler haben wir am Wochenende auf dem Ankerplatz gezählt. Trotzdem ist genug Platz für alle da.
Die Kreuzfahrer beleben das lokale Souvenirgeschäft, werden mit Bussen um die Insel gefahren, gehen schnorcheln oder legen sich in die warme Sonne.






Der Strand in der Baie de Kuto liegt gegen den vorherrschenden Wind aus Südost geschützt, so dass nur eine leichte Brise durch die Kiefern und Palmen ankommt.
Der Wind ist noch frisch und uns ist es viel zu kalt zum Baden.
Mit dem Dinghy fahren wir etwa 6km in die Bucht von Vao.
Hier liegt nur ein Katamaran aus Neuseeland und die Strände sind menschenleer. Wir erkunden den Strand, an dem kein Lüftchen weht, und genießen die herrlichen Farben.
Hier gibt es leider wenig Kokospalmen und unsere Suche nach einer Kokosnuss bleibt erfolglos.
So legen wir uns unter das Schatten spendende Beiboot und bekommen glatt Besuch von einer amphibischen Schlange. Sie jagt im Wasser und ruht sich aus an Land. Vorzugsweise in Felsspalten. Unachtsames Zugreifen an solchen Stellen ist gefährlich.
Der Fotograf hat die kleine Amphibie noch nicht gesehen!

Als ich zufällig ein Auge aufmache ist die kleine hochgiftige Schlange bereits direkt neben mir. Ich springe auf und schreie. 
Zum Glück hat die gestreifte Laticauda, hier Tricot Rayé genannt, keine Ohren. Sonst hätte sie sich vermutlich genauso erschrocken wie ich und zugebissen. Das kann zu einem tödlichen Erlebnis werden.
Zum Strandgut gehört auch ein
Schildkrötenpanzer.
Die Einheimischen dürfen die Tiere
zu Hochzeiten und Beerdigungen fangen und verspeisen.


Mit Christine und Ronald "besteigen" wir den
N´ga, der mit 262m die höchste Erhebung der Kieferninsel ist.
Eine gute Stunde steigt man hinauf und wir werden mit einem wundervollen 360° Blick über die Insel und ihre vorgelagerten Riffe belohnt.

Auf der Seite der Gipsy IIII (von der ich das Bild mit Christine "geklaut" habe) gibt es von diesem Tag wunderbare Bilder.




Montag, 21. September 2015

Mit dem Auto über Grande Terre, Nouvelle Calédonie

ANICO auf A8 am Ponton Visiteur in Port Moselle

Neu und Alt architektonisch und harmonisch nebeneinander in der Rue Georges Baudoux, Nouméa

Fashion

Die katholische St. Josephs-Kathedrale ist die größte Kirche Neukaledoniens
Mit dem Auto über die Insel. Hier ein typischer Picknick Platz

Nickel ist das Gold Neukaledoniens und wird in großem Stil abgebaut. Kaum ein Berg, der nicht angegraben wurde.

sauberes kleines Zimmer mit Kühlschrank im Motel Allamanda in Bourail
Das Zimmer hat uns in letzter Minute der freundliche Besitzer des Hotel Restaurant La Nera, das leider ausgebucht war, besorgt. 
 Die Küche dort ist empfehlenswert

eine Straße, von der aus man mal das Wasser sehen kann. Küstenstraßen gibt es wenig

freier Blick über die typische Landschaft

Pools zwischen nickelhaltigen Felsen laden zum Baden im Süßwasser ein

Picknick bei frischer Brise

La Poule, die Henne, das Wahrzeichen von Hienghène

Frühstück auf der Terrasse des idyllisch gelegenen Ka Waboana Lodge in Hienghène

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Wasserfall von Tao

Blick von der Route du Ouen Toro

Sonnenuntergang vom Park Ouen Toro mit Blick auf die Ilôt Maître


Staudamm im Südteil der Insel

pa
Blick von der südöstlichen Spitze

aufgestaute Seen mit wenig Wasser im El Nino Jahr

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Baie de Taaré

verlassene Nickelmine an der Route de Goro



über dem Berg plötzlich qualmende Schornsteine - eine Nickelhütte

Straßenkarte in der Einöde