Freitag, 8. November 2013

Whangamumu - auf zur alten Walfangstation

 Am 08.11.13 geht es weiter, raus aus der Bay of Islands, sozusagen um die Ecke auf den offenen Pazifik, nach Whangamumu Harbour. Vorbei an der Touristenattraktion Hole in the Rock erreichen wir nach etwa 12nm den ehemalige Walfängerhafen.  Eine sehr schöne Bucht, in der auf der rechten Seite noch die "Kochtöpfe" für das Walfleisch zu besichten sind. Mit Hinweistafeln versehen, kann man sich ein ungefähres Bild machen, wie es seinerzeit dort wohl ausgesehen haben mag. 
langsam gleiten sie dahin
Stachelrochen am Ufer





Auch hier kommen täglich Delfine vorbei und bringen die Segler allesamt in Verzückung.
Einige setzen sich ins Gummiboot und brausen den armen Tieren hinterher.


 In der Sonne ist es schon angenehm warm und die Socken können im Schrank bleiben. Von hier aus laufen wir ein Stück zur alten Walfangstation.
Am 10.11.13 verlassen wir diesen schönen Ort und segeln weiter.

Nächster Stopp: Tutukaka Harbour


Dienstag, 5. November 2013

Oke Bay - Bay of Islands


 Am 06.11.13 konnten wir uns losreissen vom Luxusleben in der Marina und unseren Törn nach Whangarei fortsetzen. In kleinen Etappen. Für´s erste reichten uns 15nm bis in die Oke Bay. Beide kämpfen wir seit Tagen mit einem grauenvollen Husten, der uns besonders in der Nacht plagt. Es regnet und es ist kalt, und so haben wir genügend Zeit alles auszukurieren. Michael wollte unbedingt an Land rudern und ist prompt in einen Schauer geraten. Allerdings hat der Blick von oben auf die Bucht ihn entschädigt. Abends haben wir dann das erste mal seit ..... ja wie lange ist das eigentlich her?....In den Tropen haben wir keine gesehen.. nein... das letzte Mal war tatsächlich in Patagonien, oder?......



Sonntag, 3. November 2013

Opua - Paihia - Russell

Opua ist ein kleiner beschaulicher Ort, in dem nicht allzuviel los ist. Hier kann man in entspannter Atmosphäre den Trip aus den Tropen verdauen und  das Boot entsalzen. Michael ist dazu in den Mast geklettert und hat die Segel und das Deck von der dicken Salzkruste befreit. 
Süsswasseranschluss und Strom direkt an Bord, Heißwasserduschen, Waschmaschinen und Trockner vor Ort sind der reinste Luxus nach Monaten der Entbehrung.

Der nächst größere Ort ist Paihia und zu Fuß über einen Wanderweg entlang des Wassers zu erreichen - ein 2-Stunden-Marsch - one way! Aber ein wunderschöner Spaziergang.
Auf dem Weg stehen dann und wann Sitzbänke, von denen man den herrlichen Ausblick auf die Bucht genießen kann.  Den Marsch zurück wollten wir dann nicht mehr antreten und sind für 20$ mit dem Taxi gefahren.

Vor der St.Pauls Kirche in Paihia stehen auch Bänke..... Die kleine Kirche ist ganz im englischen Stil. Man könnte meinen, man befindet sich im Süden Englands und nicht am anderen Ende der Welt, fast 18.000km von zu Hause entfernt.

Von Paihia sind wir mit der Personenfähre für 12$ pP in 15 Minuten nach Russell übergesetzt. Ein kleiner Ferienort, in dem es ebenso beschaulich zugeht, wie auf der
anderen Seite der Bucht.

Zur Entspannung wird sogar eine Massage, sozusagen en passant, auf der Straße angeboten. Da konnte ich einfach nicht widerstehen und habe mich eine Viertelstunde kneten lassen.