Mittwoch, 30. März 2011

Natal

Nachdem wir den formellen Akt mit der Bundespolizei, Einwanderungsbehörde, Gesundheitsamt, Zoll und Hafenbehörde wieder einmal erfolgreich hinter uns gebracht haben, müssen wir noch einkaufen.
Der Supermercado Nordestao hat einen Bankautomat und liegt am dichtesten zum Club. Die Preise sind vergleichbar mit denen zu Hause und wir fragen uns: Wie machen das die Menschen hier bei einem Durchschnittseinkommen von 1.340 Reais? ( Informationen aus dem Internet, 1€ derzeit etwa 2,30 R$)

Natal bezaubert uns nicht. Die Stadt sieht teilweise aus, als sei ganz viel Auf- und Umbruch. Es wird gebaut, was das Zeug hält. Vor allem Hochhäuser prägen das Stadtbild. Diese entstehen in verstaubten Straßen neben vermüllten Gärten, in denen kleine Häuschen oder Hütten mit einer Hängematte auf der Veranda stehen.
Entlang des Flusses, in dem wir ankern, gibt es Strände, die zum baden geradezu einladen. Gern würden wir das auch tun bei der erbarmungslosen Hitze. Allerdings sieht man bereits draußen im Meer, was der Fluss so alles mit sich führt. Und Kläranlagen haben wir noch keine gesehen.







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