Montag, 30. April 2012

Rückblicke

Am 13.März 2011 starten wir von den Kapverden nach Fernando de Noronha. Die Insel gehört zu Brasilien und liegt etwa 200 Seemeilen vor der Küste. Weltweit bekannt wurde dieses wunderschöne Eiland durch den tragischen Absturz des Fluges Air France 447.
Blick vom Restaurant MERGULHO auf den offenen Ankerplatz
Zwischen den Inseln im Nordatlantik und Fernando de Noronha im Südatlantik liegen mehr als 1.300sm. Wir überqueren das erste Mal den Äquator und reisen - mal auf rauher, mal auf glatter See - durch die Rossbreiten. Wir sind in Brasilien.

Entlang der Küste geht es weiter nach Süden. Den wunderbarsten Flecken entdecken wir rund um die Ilha  Grande zwischen Rio und Sao Paulo. Hier finden wir, was wir bisher an Brasilien vermisst haben. Ein herrliches Segelrevier mit klarem Wasser zum Baden und in fast jeder Ecke einen Ankerplatz, der zum Verweilen verleitet.
Abendstimmung vor der Ilha Cotia
Zu kurz kommt uns die Zeit vor, die uns bis zum Ablauf unseres Visums verbleibt. Ausserdem muss man nach Ablauf von 180 Tagen ein halbes Jahr ausser Landes gewesen sein, bevor man wieder nach Brasilien einreisen darf. Eine Regelung, die uns in Uruguay, Argentinien und Chile erpart bleibt. Hier reicht ein kurzer Trip ins Nachbarland und man darf wieder einreisen.

Uruguay ist auch ein wunderbarer Flecken Erde. Punta del Este, der herrschaftliche Badeort, und Montevideo haben wir sehr genossen.

Skyline Buenos Aires
Am anderen Ufer des Rio de la Plata besuchen wir Buenos Aires. Eine tolle Stadt! Wir liegen erst im Yachtclub Argentino und verlegen dann in den Club de Veleros Barlovento. In dieser Parklandschaft mit Strom und Wasseranschluss halten wir es gut 4 Wochen aus. Dann ziehts es uns weiter nach Sueden, denn Patagonien wartet und wir wollen im Dezember/Januar Kap Hoorn hinter uns haben.



Segeln am Amalia Gletscher mit Delfinen vorm Bug
Im Februar starten wir durch in den Beaglekanal, hinein in die unbeschreibliche chilenische Landschaft Patagoniens, mit seinen Cordilleren und Gletschern, die bis ins eisige Wasser der Fjorde reichen und dort lautstark kalben. 

Im April erreichen wir Puerto Montt. Anico kommt an Land und wir fliegen in den Hamburger Sommer.

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