Freitag, 14. September 2012

Puerto Iguazú

Nach einer Nachtfahrt mit dem Bus erreichen wir Puerto Iguazú am Nachmitttag des 11.09.2012. Das Taxi zum Hostel Inn kostet 40 Peso, etwa 7 €, und damit etwa 10 Peso (knapp 2 €) zuviel. Touristenpreis eben.
Das Hostel hat einen Pool, ist gross, geraeumig und sehr sauber. Allerdings sehr kommerziell. Die Kueche ist gross und relativ sauber, allerdings mangelt es an der Ausstattung wie Kochtoepfe, Besteck und Geschirr. Schliesslich soll man auch den Restaurationsbetrieb in Anspruch nehmen und nicht soviel selbst kochen. Zur Empfehlung: Zimmer Nr.6 ist spitze. Eckzimmer mit Fenster bis zum Boden am Ende des Ganges.
 
Am 13.09.12 waren wir im Argentinischen Nationalpark und haben die Wasserfaelle besichtigt. Ein gigantischers Erlebnis und kaum in Worte zu fassen. Ueber Laufstege gelangt man an die Grossen Wasser, welche man auf dem inneren Weg von unten, auf dem oberen Weg von oben und letztendlich ueber den Steg zum Highlight der Faelle - dem Teufelsschlund - ebenfalls von oben betrachten kann. Der Garganta del Diablo sticht sogar die Niagarafälle in Nordamerika und die Viktoria-Fälle in Afrika aus. Hier stuerzt das Wasser mehr als 70m tief aus dem Rio Iguazu hinunter. Im Fluss leben einzigartige Fischarten und auch Schildkroeten beim Sonnenbaden haben wir gesichtet. Im Preis von 130 Pesos sind die Schlauchboottouren unter die Faelle nicht enthalten. Uns reichte der ausgiebige Fussmarsch im Nationalpark voll und ganz. Boot haben wir selber. In Park wimmelt es von den verschiedensten Schmetterlingsarten und an den Kiosken wird vor den diebischen und nimmersatten Waschbaeren gewarnt. Putzige kleine Kerlchen, die allerdings auch zubeissen koennen. Fuettern ist strengstens verboten.

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