Sonntag, 4. September 2011

42 Stunden: von Ilhabela nach Paranaguá


Ilhabela liegt seit dem 03.09. 04:00h UTC mit ablaufender Tide hinter uns. Am Tag zuvor sind wir vom Praia de Jabaquara im Norden, an den Praia Grande, im Süden des Canal de Sao Sebastiao, vorgerückt, um einen besseren Absprung von der hohen Insel zu bekommen. Für Regattasegler ist die Insel bestimmt eine Herausforderung. Wir, als Fahrtensegler hingegen, vermissen ruhige Buchten zum Ankern.  
Seit Tagen jucken uns die Arme, Beine und besonders die Hand- und Fussknöchel. Kleine, lautlose, unsichtbare Vampire bedienen sich ungefragt an unseren Blutkonserven. Die Einstiche fangen erst Stunden später an wie wahnsinnig zu jucken. Wir kommen nicht umhin dem Reiz zu widerstehen, und kratzen bis an die Schmerzgrenze. Die Biester sind so klein, lautlos und unsichtbar, dass jede Staubflocke im Sonnenlicht zum potentiellen Gegner wird. 
Ausserdem haben wir den Eindruck, es kommen immer noch Stiche hinzu. Es ist zum verrückt werden. Haben sich die Vampire etwa bei uns eingemietet und attakieren uns in den  Freiwachen? Die gekaufte Antiinsektencreme hat leider wenig geholfen. So kratzen wir dann erstmal weiter......
 


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